Die Fachwelt staunt über einen Geniestreich
Zwei Schüler der Kilian-von-Steiner-Schule Laupheim haben beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ einen herausragenden Erfolg erzielt: Jonas Münz und Jakob Rehberger entwickelten ein Verfahren, mit dem Titanschrauben für medizinische Implantate besonders gründlich gereinigt werden können. Ihre Arbeit überzeugte die Jury so sehr, dass sie den Bundessieg im Fachgebiet Arbeitswelt erhielten.
Die beiden jungen Forscher beschäftigten sich mit einer Herausforderung aus der Medizintechnik: Bei Implantaten wie Schrauben müssen kleinste Verunreinigungen zuverlässig entfernt werden. Jonas und Jakob entwickelten dafür eine Maschine, die mithilfe von Ultraschallwellen arbeitet. Damit können selbst schwer zugängliche Stellen an Titanschrauben gereinigt werden.
Mit ihrem Projekt nahmen die Schüler zunächst erfolgreich an Regional- und Landeswettbewerben teil, bevor sie sich schließlich auf Bundesebene durchsetzten. Die Jury lobte besonders die Praxisnähe, die technische Umsetzung und den großen Nutzen der Erfindung. Auch Fachleute aus Wissenschaft und Industrie zeigten sich beeindruckt.
Der Erfolg ist ein starkes Beispiel dafür, wie an der Kilian-von-Steiner-Schule Laupheim technisches Interesse, Ausdauer und Forschergeist gefördert werden. Jonas Münz und Jakob Rehberger zeigen, dass aus einer guten Idee und engagierter Arbeit eine Innovation entstehen kann, die weit über die Schule hinaus Beachtung findet.