144 Schüler und Lehrkräfte haben an der diesjährigen DKMS‐Typisierungsaktion der Kilian‐von‐Steiner‐Schule teilgenommen und stehen nun als potenzielle Stammzellspender im Kampf gegen Blutkrebs bereit. Die Laupheimer Bürgerstiftung unterstützte die Aktion mit 1000 Euro.

Alle zwölf Minuten erhält in Deutschland ein Mensch die Diagnose Blutkrebs. Für viele Betroffene ist eine passende Stammzellspende die einzige Chance auf Überleben. Jede Registrierung zählt und erhöht die Chance, rechtzeitig ein „Match“ zu finden.

Wie groß die Bereitschaft junger Menschen ist, Verantwortung zu übernehmen, zeigt die Beteiligung an der Kilian‐von‐Steiner‐Schule. Initiator und Lehrer Matthias Kugelmann freut sich über den Zuspruch: „Jeder potenzielle Spender zählt und jeder kann Leben retten.“ Die Typisierungsaktion fand bereits zum fünften Mal statt. Die DKMS führte die Typisierung durch. Die gemeinnützige Organisation setzt sich seit 1991 dafür ein, möglichst vielen Blutkrebspatienten eine zweite Lebenschance zu geben.

Auch für die Laupheimer Bürgerstiftung ist die Unterstützung ein Anliegen. Vorstand Christian Striebel betont: „Wenn Laupheimer Schüler etwas Gutes tun und dies vielen Menschen zugutekommt, dann unterstützen wir das gerne.“ Die Aktion steht damit exemplarisch für den Leitgedanken der Stiftung: „Bürger helfen helfen.“ Besonders freut sich Stiftungsrat Michael Roosz, der die Schule früher als Rektor leitete: „Eine rundum gelungene Aktion, die zeigt, wie stark unsere lokale Gemeinschaft in Laupheim sein kann.“

(Quelle: Schwäbische Zeitung, 3.3.2026)