Montag in der Schule und im Betrieb

Am Montag stand der Besuch einer italienischen Schule auf dem Programm. Wir konnten im Unterricht dabei sein und bekamen so einen Eindruck davon, wie der Schulalltag dort abläuft. Natürlich vergleicht man dabei automatisch mit der eigenen Schule: Wie sehen die Räume aus, wie läuft der Unterricht und wie arbeiten die Schülerinnen und Schüler zusammen? Vieles war vertraut, manches wirkte erst einmal ungewohnt.

Wir lernten auch italienische Schülerinnen und Schüler kennen und konnten uns mit ihnen austauschen. Das war für uns einer der interessanteren Teile des Tages. Über Schule in einem anderen Land zu lesen ist eine Sache. Selbst im Raum zu sitzen und mit den Leuten dort ins Gespräch zu kommen, ist noch einmal etwas anderes. So bekamen wir auch ein besseres Gefühl für die Unterschiede zu unserem Alltag an der KVS.

Außerdem besuchten wir einen Klebstoffhersteller in Fabriano. Dort ging es darum, wie Klebstoff produziert wird, welche Materialien man dafür braucht und welche Rolle die Umwelt bei der Herstellung spielt. Bei Klebstoff denkt man sonst schnell an eine Tube aus dem Schrank. Im Betrieb wurde deutlich, dass hinter einem solchen Produkt viel mehr Arbeit steckt, als man ihm später ansieht.

Besonders interessant war für uns die Frage, wie sich die Herstellung umweltfreundlicher gestalten lässt. Die Auswahl der Rohstoffe und der Umgang mit ihnen gehören genauso dazu wie das fertige Produkt. Durch die Besichtigung konnten wir besser nachvollziehen, worauf ein Unternehmen dabei achten muss. Das Thema Nachhaltigkeit war damit auch schon am Montag präsent und sollte uns am nächsten Tag wieder begegnen.

Zur Industrie in Fabriano gehört neben der traditionsreichen Papierherstellung auch die Produktion von Haushaltsgeräten und anderen Waren. Viele Arbeitsplätze in der Stadt hängen mit solchen Betrieben zusammen. Nach unserem Rundgang am Sonntag sahen wir Fabriano dadurch noch einmal mit anderen Augen: Hinter den alten Fassaden liegt eine Stadt, in der seit Langem produziert und an neuen Verfahren gearbeitet wird.

Dienstag selbst mitmachen

Am Dienstag besuchten wir eine andere Schule. Diesmal durften wir beim Fashion Design selbst praktisch arbeiten. Unsere Aufgabe war, kleine Stoffeulen zu nähen. Auf dem Tisch lagen verschiedene Stoffe, dazu kamen Knöpfe für die Augen. Aus den einzelnen Teilen sollte am Ende eine Eule werden. So klein die Anhänger sind: Man muss schon aufpassen, wie man alles zusammensetzt. Auf dem Foto erkennt man schön, wie unterschiedlich die fertigen Eulen geworden sind.