Drei Tage in Fabriano
Ein Blogbericht von Adrian, Ivano und Christian
Kilian-von-Steiner-Schule Laupheim
Durch die Altstadt laufen, italienischen Unterricht kennenlernen und am Ende selbst eine Stoffeule nähen: Unsere Tage in Fabriano hatten ziemlich unterschiedliche Programmpunkte. Von Sonntag bis Dienstag waren wir in der Stadt, in Schulen und in Betrieben unterwegs. Hier erzählen wir, was wir dabei erlebt haben und was uns besonders aufgefallen ist.
Sonntag durch die Altstadt
Am Sonntag hatten wir Zeit, Fabriano genauer anzuschauen. In den schmalen Gassen stehen die Häuser so dicht beieinander, dass oft nur ein Streifen Himmel dazwischen zu sehen ist. Dazu kommen die alten Steinwände, Fensterläden und das Pflaster unter den Füßen. Man läuft um eine Ecke und steht schon vor dem nächsten Fotomotiv. Das Handy blieb an diesem Tag jedenfalls selten lange in der Tasche.
Besonders schön fanden wir die Piazza del Comune. Rund um den Platz stehen alte Gebäude, in der Mitte der Brunnen Sturinalto. Auf unserem Foto sieht man gut, wie viel von der historischen Stadt hier noch erhalten ist. Für eine Weile reichte es völlig, sich umzuschauen. Zwischen den engen Straßen wirkt so ein offener Platz gleich noch einmal größer.
Ein paar von uns waren am Sonntag auch in der Kirche. Danach gingen wir zu Lidl. Dass der dort sogar sonntags offen hatte, fanden wir ziemlich praktisch. Das kennen wir von zu Hause anders.
Auch die langen Bogengänge blieben uns im Kopf. Tagsüber fallen vor allem die Steine und die vielen Bögen auf. Abends sieht dieselbe Ecke durch die Beleuchtung noch einmal anders aus. Die Fotos davon sind fast aus derselben Perspektive entstanden, trotzdem wollten wir beide behalten. Gerade diese kleinen Unterschiede machen es schön, eine Stadt zu Fuß anzuschauen.
Fabriano ist vor allem für seine Papierherstellung bekannt. Wenn man durch die Altstadt läuft, denkt man allerdings erst einmal weniger an Fabriken als an die alten Gebäude. Dass hinter dieser eher ruhigen Stadt auch so viel Handwerk und Industrie steckt, passte gut zu unserem Programm für die nächsten Tage. Der Sonntag war dafür ein entspannter Einstieg, bei dem wir Fabriano auch abseits von Schule und Firmen kennenlernen konnten.
Am Abend erkundeten wir außerdem noch den Park. Der ist wirklich schön, und nach dem Rundgang durch die Altstadt war es angenehm, dort noch etwas herumzulaufen. So ließen wir den Sonntag gemütlich ausklingen.
